Back on the Road

9 06 2012

Hallo Zusammen

So nach der längeren Pause in Sucre ging es dann endlich weiter. Zuerst bin ich nach Potosi gefahren, die höchste Stadt der Welt. Eine alte Minenstadt und der Berg sieht wirklich aus wie ein Schweizerkäse. Dort angekommen ging es erst mal in einen Shop um eine Stange Dynamit und puren Alkohol zu kaufen (beides legal für weniger als 2 Euro zu bekommen). Und dann habe ich die Minen besucht. Fast nicht auszuhalten die Luft da unten und die besoffen Minenarbeiter mit dem Dynamit vermitteln auch nicht gerade ein Gefühl von Sicherheit. Ein wirklicher scheiss Job. Interessant ist das alle praktisch in eigen Regie Arbeiten. Das heißt jeder darf buddeln wo er will bezahlt wird am Schluss nach Gewicht. Es gab auch interessante Museen. Abends bin ich noch mit einigen Leuten ausgegangen wobei die Höhenluft einem zu schaffen macht. Am nächsten Tag ging es über Sucre nach Sameipata (12 Stunden Busfahrt mit 45 Grad Schieflage und 3 Pannen, ich hätte nicht gedacht das diese Straße von irgendeinem Fahrtzeug bezwungen werden könnte, besonders nicht mit dem Bus). Ein kleines Dorf in den Yungas mit Regenwald und ganz vielen Auswanderen. Habe ein schönes Hostel gefunden und am ersten Tag habe ich „El Fuerto“ mit dem Mountainbike bezwungen. Coole Tour leider war oben alles voller Nebel und Wolken und diese Inkakultstädte ist zwar interesant aber es gab dann nicht so viel zu verstehen. Abends noch mit zwei netten Französinnen einen draufgemacht. Am nächsten Tag habe ich eine Dshungelwanderung mit einer Gruppe gemacht. Wunderschöne Landschaft und die letzten 3 Stunden quer durch den Busch (wir haten uns verlaufen) haben Spass gemacht. Den nächsten Tag bin ich mit Josefine zu Wasserfällen gefahren. Zum Baden war es ein bisschen kalt aber wir haben hinter den Wasserfällen einen Flusslauf gefunden, dem man einfach Barfuss weiter Flussaufwärts folgen konnte und so haben wir uns mit Flipflops auf eine 4-5 Stunden Wanderung gemacht. Man musste einfach weiter, die Landschaft war so schön und wir haben Tier usw. gesehen. Naja am Schluss sind wir dann doch umgekehrt da wir uns nicht ganz sicher waren ob das noch irgendwo in die Zivilisaation zurückführt und es hatten sich doch auch einige kleine Tiere an uns festgesetzt., von den 100 Mückenstichen mal ganz zu schweigen. Auch wenn es sich um ein kleines Dorf handelt kann man ganz gut dort ausgehen. Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Santa Cruz. Hässlich laut und hektisch (es gab natürlich Demonstrationen und es hat gerechnet). War nur den Abend Sushi essen (recht nobel) und habe am nächsten Tag den Bus nach Villa Turina genommen. Ich Kam im strömenden Regen an am Sonnstag an. Selten so was trostloses gesehen. Ein Truckerstadt im Dshungel und das bei dauerregen und wenn es mal aufgehört hat war es so schwül das es auch Regnen hätte können. Meine Motivation war da schon ein bisschen angeschlagen, eigentlich wollte ich ja eine Dshungeltour machen aber es gab auch keine Leute oder Agenturen (alles zu). So habe ich mich im Hostel ausgeruht. Leider habe ich den Tag umsonst gewartet und so habe ich mich am nächsten Tag aus diesem Moloch verabschiedet. Ich glaube ich mag die CClimazone Dshungel nicht wirklich. Hatte ich mich zum allen Überfluss dort auch noch ein bisschen Erkältet. Nächste Station war Chochabamba. Eine recht nette Stadt, das Clima ist deutlich angenehmer (Sonne, 25 Grad, trocken). Zwei Tage habe ich meine Erkältungauskuriert und mir entspannd die Stadt angeschaut. Haupt Sehenswürdigkeit ist eine 42 Meter hohe Jesusstatur. Mein liebligsplatzt war der Markt (Guter Cafe, Milchshakes, leger Essen und immer was los). Dann ging es weiter nach La Paz. Im Bus habe ich noch einen sehr netten Bolivianer kennengelernt. Kaum in La Plaz angekommen (0 Uhr) ging es ins Nachtleben. Nach 2 Tagen bin ich dann wieder aufgetacht und habe an der Reception meinen völlig besoffenen Lehrer aus Sucre wiedergetroffen (hatte viel Geld verloren und Angst es seiner Frau zu sagen). Er war mit seiner Band unterwegs und so ging es noch mit zu ihnen eine bisschen auf dem Zimmer rumhängen. Auch wenn das nicht wirklich meine Musikrichtung ist, sind das wirklich vollblut Musiker die wirklich verdammt gut sind. Als sie sich dann auf den Weg zu ihrem Auftritt machen wollten bin ich ich ausgestiegen, ich brauchte dringend Schlaff. Das lange feiern hat sich dann am nächsten Tag mit der Wiedergeher meiner Erkältung gerächt, war doch recht lang. La Paz habe ich mir so mit einer Erkältung angeschaut. Für den Nächsten Tag habe ich mich dann für die todesmutige Abfahrt über die Deathroad angemeldet. Naja nette Landschafft aber mit dem Rad ist das jetzt nicht so gefährlich. Hatte direkt meine Sachen mitgenommen und bin dann nach Coroico (praktisch dem Ende der Deathroad). Auf dem Weg ins Dorf habe ich noch einen Schweizer kennengelernt und bin gleich mit in die luxus Hostel. Für 12 Eure die Nacht habe ich mir mal ein Privatzimmer mit hammeraussicht, Pool, Getränken und (wahnsinn) zwei Kickern auf der Terrasse. Also erstmal am Pool rumhängen und Kickern. Und da mir das so gut gefiel bin ich gleich noch einen Tag geblieben und habe eine kleine Wanderung in der Umgebung unternommen (Kokafelder gesehen und die Berglandschafft ist der Hammer). Habe auch beschlossen es ein bisschen langsamer angehen zu lassen, man kann ja auch mal einfach 1-2 Tage irgendwo rumhängen.

Schöne Grüsse

Jan



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5 Antworten zu “Back on the Road”

  • Jessica sagt:

    Hallo Jan ! Schön zu hören das es Dir gut geht! Nach den ganzen Erlebnissen: Minenbesuch,Abfahrt über die Deathroad,Dschungeltour usw.
    Die Fotos sind echt toll!( besonders das Foto in der Mine. Vati hat Dich erst gar nicht erkannt und ich muste auch 2x hinschaun!)
    Also Jan bleib gesund und weiter eine tolle Reise !
    Ganz Liebe Grüße Jessi& Basti

  • rudi sagt:

    Hola Jan! Wie hast die 45 grad Schieflage überstanden? Und wie hast du deinen Geburstag denn gefeiert? Schönes Foto auf dem Felsen. Laß es mal etwas langsamer gehen, dann kannst du vielleicht mal öfter mal schöne Berichte schreiben!

    viele grüße rudi

  • susanne u. Uli sagt:

    Hallo Jan,
    frohes neues Jahr an den Titticaca See!
    LG
    Susanne und Uli

  • susanne u. Uli sagt:

    Hallo Jan, wir grüßen Dich aus Deiner Wahlheimat, Hier auf dem Schauinsland ist wunderbares Wanderwetter, am Freitag gehts ab nach Freiburg Wiehre, schade das wir Dich dort im Moment nicht antreffen.
    Dir eine gute Zeit weiterhin
    Herzlichen Gruß
    Susanne und Uli

  • Philip sagt:

    Hey Jan,

    wo ist der neue Bericht?!?!?! Mir geht der Lesestoff in der Arbeit aus!!! Das ist eine ernste Sache!!!

    Hoffe dir gehts gut.
    Philip

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